Start der Bauarbeiten zur neuen Radabstellanlage am Bahnhof Angermünde
Start der Bauarbeiten zur neuen Radabstellanlage am Bahnhof Angermünde
Wichtige Hinweise für Pendlerinnen und Pendler
Aktualisiert am 24. April 2026
Im April begannen die ersten Arbeiten für den Bau einer modernen Radabstellanlage am Bahnhof Angermünde. Mit dem Projekt wird die Fahrrad-Infrastruktur deutlich verbessert und der Bahnhof als zentraler Mobilitätsknotenpunkt der Region weiter gestärkt.
Geplant ist die Errichtung von insgesamt 150 Fahrradabstellplätzen in zwei Gebäuden mit Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen. Künftig stehen sowohl frei zugängliche als auch gesicherte, gebührenpflichtige Stellplätze zur Verfügung. Die Anlage umfasst 84 frei nutzbare sowie 66 gesicherte Stellplätze, darunter auch Sonderstellplätze für Lastenräder oder Fahrradanhänger. Die gesicherten Bereiche sind in einer Sammelschließanlage untergebracht und können bequem per App genutzt werden. Ergänzend wird die Anlage unter anderem mit Videoüberwachung und einer Fahrradreparaturstation ausgestattet.
Hinweise für Pendlerinnen und Pendler
Während der Bauzeit bis voraussichtlich Oktober 2026 kommt es zu Einschränkungen. Ein Teil des Parkplatzes südlich des Empfangsgebäudes wird ab Mitte Mai für den Kfz-Verkehr gesperrt und als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Für den Autoverkehr stehen auf der nördlichen Seite des Bahnhofsgebäudes sowie in der Heinrichstraße weiterhin ausreichend kostenfreie Stellplätze zur Verfügung.
Auch für Radfahrende ergeben sich Änderungen: Die bestehende Abstellanlage auf der südlichen Seite des Bahnhofs musste im Zuge der Baufeldfreimachung demontiert werden. Alle Radfahrerinnen und Radfahrer werden gebeten, auf die neu eingerichteten Stellplätze sowie auf die Abstellmöglichkeiten nördlich des Bahnhofsgebäudes auszuweichen.
Hintergrund des Projektes
Angermünde ist eine von 13 Brandenburger Kommunen, die im Rahmen des Pilotprojektes „Modulares Fahrradparken“ des Landes Brandenburg zusammen mit dem VBB als Modellvorhaben ausgewählt wurden. Das Bauvorhaben wird durch das Land mit Mitteln des Sonderprogramms „Stadt und Land“ umfassend unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1.000.000 Euro, wovon etwa 900.000 Euro durch Fördermittel gedeckt sind. Es entstehen modulare, nachhaltige Fahrradparkanlagen in Holzbauweise. Dabei wird ein Planungs- und Gestaltungskonzept des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg (VBB) umgesetzt.
Die Bauausführung übernehmen im Tiefbau die STS Schwedter Tief- und Straßenbau sowie im Hochbau die Terhalle Holzbau GmbH.
Mit der neuen Radabstellanlage verbessert die Stadt Angermünde die Bedingungen für Pendlerinnen und Pendler nachhaltig und setzt ein klares Zeichen für klimafreundliche Mobilität.
Weitere Informationen zum Projekt werden über die städtische Webseite sowie durch Hinweise vor Ort bereitgestellt.

